Entfernung der Melanodermien

Die Melanodermien das sind die mit dem Auge sichtbaren Flecken, die dunkler als sie umgebende gesunde Haut sind. Die Melanodermien entstehen unter dem Einfluβ des Sonnenlichts und sind oft Ansammlung der Melatonin- des Hautfarbstoffes, der als Antwort auf die Ultraviolletstrahlen produziert wird. Manchmal entstehen aber die kleinen Flecken nicht nur wegen der Farbstoffansammlung sondern auch wegen der Vermehrung der Melanozyte- der Zellen die Melatonin produzieren.
Sie können sich auf der Stirn, auf den Wangen, Händen, Dekolette, selten auf dem Unterkiefer zeigen. Selten kann es zu den Melanodermien in der Form der Streifen im mittleren Teil des Gesichts kommen. Das betrifft 30% der Frauen nach dem 30. Lebensjahr und 90% der Frauen nach dem 50. Lebensjahr.

Ursachen der Melanodermien:

  1. Unter dem Einfluβ des Sonnenstrahlen kommt es zum Entstehen der Melanodermien mit dem hormonalen Grund:
    -Schwangerschaft,
    -perorale Konzeptionsverhüttungsmittel,
    -Menopause,
    -andere hormonalen Behandlungen,
  2. Leberkrankheiten,
  3. Nebennierenunterfunktion,
  4. Schilddrüsenüberfunktion
  5. Wirkung der phytotoxischen und photoalergisierenden Substanzen, die sich in den Medikamenten, Seifen, in den Kosmetika befinden.

Teilung der Melanodermien:

Oberhäutliche Melanodermien
  1. wegen der Überzahl der Melanzyten in der Oberhaut,
  2. wegen der Überproduktion der Melatonin durch die richtige Zahl der Melanozyten.

Sommersprossen (Ephelides) sind kleine (1-5 mm), nicht regelmäβige, hellbraune oder dunkelbraune Flecken, die durch den Einfluβ des Sonnenlichts entstehen, deswegen treten sie meistens auf der Gesichts- und Ärmenhaut auf. Sie zeigen sich in der früheren Kindheit, gegen das zweite Lebensjahr, dann gibt es immer mehr Sommersprossen und in den späteren Jahren immer weniger. Die Sommersprossen sind glatt, sie überragen die Haut nicht. Die Ursache der braunen Hautfärbung ist der Übermaβ von Melatonin, bei der richtigen Menge von Melanozyten. Ihre Bildung ist genetisch bedingt und wird als autosomales dominierendes Merkmal geerbt. Sie treten mit gleicher Häufigkeit bei Frauen und Männern auf, besonders oft bei Menschen mit hellem Teint und hellen oder roten Haaren. Die Einwirkung des Sonnenlichts verursacht, dass sie dunkler und sichtbarer werden.
Fleckenmal (Chloasma) ist ein der häufigsten Melanodermien, das vor allem bei Frauen auftritt. Es zeigt sich meistens nach dem 30.Lebensjahr. Die Rolle der Faktoren, die diese Erkrankung verursachen, ist nicht zu Ende erklärt. Das sind die unregelmäβigen, scharf begrenzten, braunen Flecken ohne Entzündungssymptome, die sich im Gesicht (Stirn, Wangen, Oberlippen) zeigen. Das Gesicht sieht wie eine Maske aus, da die Flecken symetrisch liegen. Die häufigste Form der Erkrankung tritt bei den schwangeren Frauen auf, bei der Einnahme der hormonalen Konzeptionsmitteln (Chloasma uterium)- bei 10-20 % der Frauen, nach manchen Medikamenten (z.B. Hydatonin) und bei den endokrynologischen Störungen (Schildrüsenüberfunktion, Ovarialkrankheiten). Die Flecken sind sichtbarer bei der intensiven Ultraviolett-Exposition (darin im Solarium).
Linsenfruchtaltersflecken (letingines seniles) wurden so genannt wegen ihres Aussehens- sie sind den Linsenfruchtkörner ähnlich. Sie sind oval oder rund, von der gesunden Haut genau abgetrennt, klein und hellbraun bis fast schwarz. Sie zeigen sich besonders im Gesicht, auf den Händen und auf dem Hals, auf den Armen nd Unterschenkel, also dort wo die Haut vor Ultraviolettstrahlen nicht geschützt wird (auch im Solarium). Sie zeigen sich meistens zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. Sie können mit dem Alter gröβer und dunkler werden.
Die Melanodermien nach einer Entzüdung können dort auftreten, wo es früher Akneänderungen, manche Hautausschläge (z.B.Windpocken), Sonnenbrand, Allergien, Verletzungen gab.
Melanodermien: Melanin befindet sich in perivasalen Makrophagen in der Papillärschicht.
Gemischte Melanodermien: in der Oberhaut und Haut. Man kann die Art der Melanodermie feststellen während der Untersuchung mit der Wood-Lampe- das ist ein Teil der Hautuntersuchung.

Stellen, wo die Melanodermien meistens auftreten:

  • Wangen
  • Obere Lippe
  • Kinn
  • Stirn
  • Nase

Prophylaxe

Grundlage der Behandlung ist Sonnenschutz. Man soll das Sonnenlicht in den Mittagsstunden vermeiden, die UVA- und UVB – Schutzpräparate benutzen und enstsprechende Kleidung tragen, die den Körper vor den Sonnenstrahlen schützt.

Behandlung

Lokalbehandlung:

A. Oxysäuren
  • Alpha-Oxysäuren (z.B. Glykol-, Milch- Zitronen-, Ampfersäure)- die Glykolsäure wird am häufigsten benutzt; sie bessert die Hautfarbe, beschleunigt die Zellenregeneration, reduziert die Falten, bessert die Anfeuchtung der Haut und ihre Faktur.
  • Beta-Oxysäuren (z.B.Salizilsäure in Jessner-Flüssigkeit)- mit der Konzentration 3-5% verursachen Oberhautschuppung.
  • Poly-Oxysäuren (Gluconolakton, Laktobionsäure, Glukonsäurelaktan) geben bessere Effekte bei den Personen mit empfindlicher Haut, bei der Kupferfinne, bei den Verhornungsstörungen;

B. Hydrochinon- mit der Konzentration 2% wird zum Entfernen oder Aufhellen der Linsenfruchtflecken, der Sommersprossen, der Choasma, der Flecken nach einer Entzündung benutzt. Es verursacht keine Allergien, entfärbt die gesunde Haut nicht. Die Verbindung von Hydrochinon mit der Glykolsäure gibt die stärkere Wirkung sogar mit der kleineren Konzentration.
C. Vitamin A-Derivate (Tretinoin, Isotretinoin) haben die ähnliche Stärke wie Hydrochinon, aber sie können länger benutzt werden. Bei ihrer Anwendung können ungewünschte Symptome auftreten: Jucken, Errötung, Trockenheit der Haut und Hautschuppung.
D. Kojasäure- blockiert den Enzym, der sich bei der Melatoninsynthese beteiligt; się hat auch antibakterielle Wirkung, beugt der Bildung der freien Radikalen vor.
E. Azelainsäure- benutzt bei der Behandlung von Chloasma, bei der Akne und Kupferfinne, bei den phototoxischen und photoallergischen Reaktionen. Sie hat mittelstarke Wirkung, hat keine Wirkung auf Sommersprossen, Linsenfruchtflecken, Seborrohenpapillen und Pigmentnävus. Die Methode der mechanischen Oberhautafreibung mit den Diamantenköpfen oder Korund (Aluminiumoxid). Die Tiefe der Hautaufreibung und die Wirksamkeit dieser Methode sind ähnlich wie bei dem mechanischen Peeling und sie beschädigt die Haut weniger als die Laserdermabrasion. Sie wird zur Beseitigung der nicht gleichmäβig liegenden Flecken benutzt. Das Laserlicht wird durch Melatonin absorbiert, erheizt die Zellen mit dem Farbstoff und verursacht ihre Vernichtung. Die besten Effekte geben die Ng;Yag- Laser, Rubinlaser ind IPL-Laser bei der Behandlung von Sommerssen, Linsenfruchtflecken, der überpigmentierten Seborrohepapillen und der Überpigmentierungen nach der Einnahme der Arzneien. Man soll absolut nicht die untypischen Änderungen mit dem Laser beseitigen, besonders bei den Personen mit dem Melanom in der Familie.

Kriotherapie

Die Kriotherapie gibt gute Effekte bei der Behandlung der Altersverhornung, der Linsenfruchtflecken, der Seborrohenpapillen.
Chirurgische Methoden – zur Beseitung von z.B.Pigmentnävus.