Ästhetische Dermatologie

Die ästhetische Medizin ist vom Bedarf unserer Zeiten entstanden. Dank dem medizinischen Fortschritt leben die Menschen immer länger in gutem Zustand. Da es der natürliche Wunsch jedes Menschen ist, lang zu leben, sich wohlzufühlen und gut auszusehen, suchen die Ärzte der ästhetischen Medizin immer nach neuen und sicheren Lösungen, um diese Wünsche erfüllen zu können. Wir meinen gewöhnlich, dass die Medizin sich damit beschäftigt, die Krankheiten zu beseitigen, aber die ästhetische Medizin beschäftigt sich damit, die Krankeiten vorzusehen und ihnen vorzubeugen, lange bevor sie auftreten. Sie hilft die Lebensweise so zu ändern, dass man möglich lange die Gesundheit, das Wohlbefinden und die hohe Lebensqualität genießen kann. Die ästhetische Medizin gehört zu den neuesten Medizinzweigen und beschäftigt sich mit dem weit verstandenen Wohlbefinden des Menschen- im Bereich seiner Schönheit, Körperästhetik und seines richtigen Funktionierens. Als wissenschaftliche Bewegung wurde sie 1973 in Frankreich vom französischen Endokrinologen J.J.Legrand gegründet. In Polen- 20 Jahre später. Sie wird "medicine du bienetre"- Medizin des Wohlbefindens genannt. Ihr Ziel ist die Ästhetik des Menschen, die die Folge des harmonischen und richtigen Funktionierens des Organismen ist, und die Bemühungen, um das Wohlbefinden und hohe Lebensqualität möglich lange zu erhalten. Sie fördert die weit verstandene Gesungheisprophylaxis, die richtige Lebensweise, die Verlangsamung des Alterungsvorgangs, das Erhalten der Leistung, des Wohlbefindens, des guten Aussehens- so lange wie es möglich ist. Das Vorbeugen den ästhetischen Defekten ist die wirksamste und billigste Weise, dem vorzeitigen Altern vorzubeugen. Die Alterungssymptome sind in unserer Kultur zum Gepräge geworden, das die alte Person von der jüngeren und gesünderen Gesellschaft abtrennt. Also, wie die Patienten sagen: Ich will mit Würde altern, aber ... so spät wie es möglich ist und schön." Das Hauptziel der ästhetischen Medizin ist es, dem Patienten die hohe Lebensqualität zu sichern , das heißt das Leben im guten Zustand, aktiv, vollständig, so dass er sich selbst um sich kümmern kann und sich den anderen geben kann.

Um die richtigen und zielgemäßen Effekte der Behandlung zu erreichen, ist die Zusammenarbeit der Fachleute von verschiedenen Medizinzweigen und anderen nahen Fachgebiete, wie z.B. Kosmetikerinnen, Masseure und Fachleute für die Bioregeneration notwendig, bei bedeutender Teilnahme der Ärzte der ästhetischen Medizin im Bereich der Diagnose und der Therapie.

Die ästhetische Medizin hilft, die Schönheit möglich lange zu erhalten oder sie wiederzugewinnen dank der Diät, der Aktivität und den Behandlungen, deren Durchführung für Ärzte reserviert wird. Sie benutzen dabei Laser, Impfungen, Peelinge und verschiedene Fachgeräte (z.B. für Mikrodermabrasion). Die Patienten der ästhetischen Medizin sind meistens grundsätzlich gesund. Ihr Problem beruht darauf, dass sie ihren eigenen Körper nicht akzeptieren. Sie beschweren sich über Übergewicht, Cellulite und Hautdefekte- Melanodermien, erweiterte Äderchen, Falten.

Haut

Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Das ist die Außenhülle des Organismen und trennt den Organismus von der Umwelt ab. Bei einem Erwachsenen beträgt die Hautfläche etwa 1,8-2 m2 , ihr Gewicht das sind 15-20 % des ganzen Körpergewichts, sie wiegt ca. 3 kg und ist 0,5- 5 mm dick. Es gibt drei Hautschichten: die Oberhaut, die Lederhaut und das Unterhautgewebe.

Die Oberhaut

Die Oberhaut ist die äußerste, gefäßlose Hautschicht. Sie ist durchschnittlich 0,1 mm dick und das ist unterschiedlich je nach dem Hautgebiet (z.B. auf der Fußsohle oder auf den Händen ist die Oberhaut bis 1,2- 1,4 mm dick). Sie besteht aus drei getrennten Zellenpopulationen:

1. Keratinozyte- die entodermalen Zellen, die 5-6 Schichten bilden:
- die Grundschicht - die tiefst liegende Keimschicht, nimmt an der Oberhautregeneration teil,
- die dornartige Schicht- einige Reihen der polygonalen Zellen, die spezifische Zwischenzellenverbindungen besitzen (Desmosome) und die Räume, die in der gefäßlosen Oberhaut mit der ernährenden Gewebeflüssigkeit aufgefüllt sind,
- die Körnerschicht- enthält stark basophile Körnchen - Keratohyalin, die unmittelbares Erzeugnis im Prozess der verhornung sind. Außerdem spielt sie die Rolle des undurchlässigen Filters für UV-Strahlen,
- die helle Schich- tritt nur auf den Händen und Fußsohlen auf, wo die Oberhaut dick ist,
- die Hornschicht- enthält die kernlosen Zellen mit Keratin (Korneozyte), spielt die Schutzrolle,
- die Abschruppungsschicht- unterliegt dem ständigen Abschruppen, das man mit bloßen Augen nicht sehen kann. Die Zeit der Oberhautregeneration (Übergang von der Grundschicht bis zur Hornschicht) beträgt bei gesunden Menschen 26-28 Tage.
2. Melanozyte- 6-10 % aller Zellen der Oberhautgrundschicht, sie sind für die Syntese des Hautfarbstoffes- Melatonin und seinen Transport in die Nachbarzellen verantwortlich,
3. Langerhans- Zellen- sie gehören zum immunologischen Hautsystem,
4. Merkel- Zellen- ihre Rolle ist bis jetzt nicht bekannt;

Die Lederhaut

Das ist die Schicht des mesodermalen Ursprungs, besteht aus den Kollagenfasern mit dem welligen Verlauf in mehreren Richtungen, aus den elastischen Fasern, die die Kollagenfaserbündel und Hauterzeugnisse umwickeln, aus den Retikulinfasern, die sich an der Grenze der Haut und der Oberhaut und um die Hauterzeugnisse befinden und aus der formlosen Grundsubstanz, die vor allen aus Glykosaminoglykane und Proteoglykane besteht.
Die Lederhaut wird in zwei Schichten geteilt:

  1. Papillärschicht- liegt gleich unter der Oberhaut,
  2. Retikulärschicht- enthält dicke Kollagenfasern;

Die Dicke der Lederhaut ist unterschiedlich auf den verschiedenen Hautgebieten. Am dünnsten ist sie in der Gegend der Augenlider, wo sie maximal 0,5-0,6 mm dick ist, und am dicksen auf dem Rücken, auf den Fußsohlen und auf den Händen- ca. 3-3,5 mm.

Unterhautgewebe

Das Gewebe besteht vor allem aus dem Fettgewebe, das nicht gleich groß ist und in die sogenannten Fettläppchen gruppiert wird. Ausserdem befinden sich hier die Blutgefässe und Lymphgefässe sowie Nervenfaser. Das Gewebe erfüllt die Stützfunktion und schützt vor mechanischen Verletzungen. Zugleich ist das energetisches Lager des Organismus. Das Gewebe hat unterschiedliche Dicke, manchmal tritt sie überhaupt nicht auf, z.B.auf den Augenlidern.

Hauterzeugnisse:

1. Haare:
- Sie bedecken fast die ganze Oberfläche der Haut. Die Haare, die sich auf dem Kopf, auf dem Kinn, in den Achselhöhlen und auf dem Schamberg befinden, sind als lang (terminal) genannt. Die grösste Hautfläche bedecken die Wollhaare. Anders sind auch die Schutzhaare bei den Augen (Augenbrauen, Wimmpern).
- Man schätzt, dass auf der Kopfhaut sich etwa 100-120 tausend Haarbalgen befinden, und auf dem ganzen Körper sogar bis 5 Millionen.
- Das Haar besteht aus der Haarwurzel, des Haarschafts und aus der Haarende (nur bei den nicht geschnittenen Haaren). Im Querschnitt (von der Mitte) gibt es das Haarmark, die Rinde, die Scheide und den Haarbalg.
- Bei den Haarbalgen gibt es drei Zeiträume, die Haarzyklus genannt werden und das sind der Reihe nach: Haarwuchs (Anagen), Involution (Katagen) und Ruhezeit (Telogen). Die Dauerzeit auf dem Kopf der Menschen beträgt entsprechend: 4 Jahre, 2 Wochen, 2-4 Monate.

2. Nägel:
- Das sind verhornten, viereckigen Platten, die sich auf dem Nagelbett befinden. Der Teil des Nagelbettes unter dem Nagelwall besteht aus dem Nagelwurzel und der Nagelmatrix, die für den Nagelwuchs verantwortlich ist, durchschnittlich 0,1 mm pro 24 Stunden.

3. Talgdrüsen:
- Sie treten auf der ganzen Hautfläche ausser den Händen und Füssen auf. Meistens sind sie mit den Haarbalgen verbunden, wo sie ihre Öffnungen haben (lediglich 10 % hat die Öffnung auf der Hautoberfläche: bei dem Lippenrot, die oberen Augenlider, die Schamlippen, die innere Fläche der Vorhaut, die Afterumgebung).

4. Schweißdrüsen:
- Ekkrinschweidrüsen- sie haben ihre Öffnungen auf der Hautoberfläche. Sie befinden sich auf dem ganzen Körper, die meisten gibt es auf den Händen, Füssen und auf dem Kopf. Sie funktionieren von der Geburt, unterliegen der psychologischen und der termalen Kontrolle.;
- Apokrinschweißdrüsen- sie haben ihre Öffnungen auf der Hautoberfläche oder sind mit den Haarbalgen verbunden. Sie treten nur in bestimmter Gegend (Achselhöhlen, Leistengegend, Brustwarzen, Nabel, Schamberg, Damm, After, äussere Geschlechtsorgane). Sie werden in der Pubertätszeit tätig.

Hautvascularisation

Die Haut ist reichlich vascularisiert. Man kann hier zwei Plexus vasculosus unterscheiden:

  • tiefer Arterien-Plexus an der Grenze der Lederhaut und des Unterhautgewebes,
  • oberflächlicher Arterien-Plexus (subpapillär)- seine Verzweigungen bilden das reichliche Kapillarnetz in den Hautpapillen;

Analogisch verlaufen die Venen und Lymphgefässe, wobei die Lymphzirkulation sehr wesentliche Ernährungsrolle in der gefässlosen Oberhaut spielt.

Hautinnervation

Die reichste Hautinnervation mit zahlreichsten Nervenfasern und Nervenendigungen gibt es auf den Händen, auf dem Gesicht und im Bereich der Geschlechtsorgane. In der Lederhaut befinden sich freie Nervenendigungen, die mehrmals bis zur Oberhaut reichen. Sie sind für die Schmerz- und Temperaturempfindungen zuständig. Ausserdem befinden sich in der Lederhaut die gestalteten Nervenendigungen: Vater- Körperchen und Pacini-Körperchen, die Druck- und Vibrationsgefühle empfangen und das Meissner-Körperchen, das für Berührungsgefühl zuständig ist.

Hautfunktionen

1. Sie schützt den ganzen Organismus vor:
- Eindringen von Bakterien, Viren und verschiedenen chemischen Substanzen,
- Folgen der Kraftwirkung,
- Austrocknung,
- Überhitzung,
- Abkühlung;
2. Sie ermöglicht sehr genau Berührung, Schmerz, und Temperatur zu empfinden.
3. In ihr verläuft die Syntese von Vitanim D.
4. Die gepflegte Haut ist die Verzierung.
5. Die ungepflegte Haut "beschleunigt" die Zeit.

Merkmale der gesunden Haut

  • glatt- mit der richtigen Oberschicht (Hornschicht),
  • elastisch- mit dem richtigen System der Kollagenfaser ,
  • gleichmäßig gefärbt,
  • gespannt- gut angefeuchtet, mit gesunden Zellen und gesunder Zusammensetzung ihrer Umgebung,
  • frei von Beschädigungen, die infolge der nicht richtigen Pflege oder des Umwelteinflusses auftreten,
  • sie verträgt gut die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsänderungen,
  • reagiert richtig auf die meisten Pflegemittel.

Teint

Der Teint das ist die allgemeine Bezeichnung der Gesichtshautoberfläche und ihrer Merkmale. Wir unterscheiden 4 Haupttypen des Teints: normaler, trockener, fetter und gemischter Teint. Für die Aufteilung ist die Lokalisation der Talgdrüsen (Poren) in der Haut, ihre Tätigkeit und Wirkung von Bedeutung. Die Talgdrüsen bleiben in der Haut eng mit den Haaren verbunden und ihre grössten Gruppierungen gibt es in der Gegend von der Nase, der Stirn, des Kinns, des Bruchbeins, auf dem Rücken, nicht viele gibt es bei dem Lippenrot. Nicht alle Drüsen sind gleich akktiv. Die akktivste Sekretion gibt es in der Gegend der Stirn, der Nase und kleinere in der Gegend des Kinns. Natürlich ist die Talgproduktion unterschiedlich bei verschiedenen Personen. Sie ist vom Alter, von der Hautvakularisation, dem Einfluss der Hormone und von der Aussentemperatur abhängig. In der Pubertätszeit und im Klimakterium steigt die Talgproduktion bedeutend im Vergleich zu den anderen Lebenszeiten. Die Mineralokortikosterone und Glykokortikosterone sowie Androgene verursachen, dass die Talgproduktion steigt. Die Kälte und nicht ausreichende Durchblutung intensivieren die Talgproduktion. Jeder Teint, normaler, trockener, fetter und gemischter kann zugleich Teint mit Gefäßproblemen oder empflindlicher Teint sein (oder sogar überempfindlicher). Der fette Teint kann in bestimmten Lebensphasen zugleich Akneteint sein. Es gibt noch ein Hauttyp: atrophischer Teint, das ist der vorzeitig alternde Teint (das passiert am meisten bei der trockenen Haut, manchmal bei der normalen Haut). Zusätzlich gibt es auch vernichteter Teint

Der normale Teint:
  • Er ist rötlich, glatt, straff, gut ernährt.
  • Er reagiert richtig auf die äusseren Bedingungen (Wind, Sonne, Frost) und auf Wasser und Seife.
  • Die Blutgefäße und Pigmentationsflecken sind unsichtbar, es gibt kein Problem mit der Abschruppung, Mitesser sind unsichtbar,
  • Der Fettabdruck auf dem Spiegel ist fast unsichtbar, "die Falte" verschwindet sofort, das gemachte Zeichen ist fast unsichtbar, verschwindet schnell.
  • Er tritt nur bei Kindern bis zur Pubertät auf.
Der trockene Teint:
  • Er ist hell, dünn, wenig elastisch, glatt.
  • Die Melanodermien sind möglich.
  • Es gibt das Netz der erweiterten Äderchen.
  • Er kann sich abschruppen.
  • Er reagiert auf die Seife, das Wasser und die äußeren Bedingungen, er wird gerötet.
  • Er altert schnell, und ohne richtige Pflege wird er zum Greisenteint.
  • Gegen das 20. Lebensjahr gibt es die ersten Falten bei den Augen, Lippen und auf dem Hals, was schnell entsprechende Handlungen benötigt, denn solcher Teint wird immer dünner, wie Pergamin.
  • Auf dem Spiegel bleiben keine fetten Spuren, nur ein wenig Feuchtigkeit, "die Falte" bleibt für höchstens eine halbe Minute, das Zeichen auf der Stirn ist kurze Zeit sichtbar.
Der fette Teint:
  • Er ist grau- gelb.
  • Meistens ist er ziemlich dick, glänzend,
  • Die erweiterten Poren mit Mitesser sind sichtbar,
  • Er ist schlecht durchblutet, morgens meistens blass,
  • Die erweiterten Äderchen treten selten auf,
  • Er reagiert gut auf die äusseren Bedingungen: Kälte, Wind und Sonne sowie auf das Wasser und die Seife,
  • Viel grössere Bedeutung haben die inneren Faktoren wie Stress, Hormonstörungen, Nervenspannung und die Störungen des Verdauungssystems,
  • Sein Alterungsprozess beginnt verhältnismäßig spät,
  • Sein Vorteil: er wird in den späten Jahren nicht ausgetrocknet,
  • Sein Nachteil: es gibt oft Akne bei diesem Teint und er sieht nicht ästhetisch aus,
  • Er tritt in der Kindheit nicht auf; seine Symptome treten erst in der Pubertätszeit auf, gegen das 12. Lebensjahr, was mit der gesteigerten hormonalen Stimulation der Geschlechtsdrüsen und Talgdrüsen verbunden ist.
  • Der Abdruck auf dem Spiegel ist fett- feucht; "die Falte" wird schnell glatt, das Zeichen auf der Stirn verschwindet schnell.
Der gemischte Teint
  • Er hat die Merkmale von zwei Hauttypen: es gibt trockene und fette Stellen, auf der Stirn, Nase und auf dem Kinn kann der Teint ungleich sein.
  • Fett ist meistens der mittlere Teil: Stirn, Nase, Kinn.
  • Seitenteile sind meistens trocken, aber die umgekehrte Teilung ist auch möglich.
  • Die Pflege des gemischten Teints ist schwer und kompliziert, denn man muss so handeln, wie bei zwei Hauttypen.
  • Hier gibt es die Neigung zur Seborrohe und nicht richtige Reaktion auf Wasser und Seife, es treten Reizungen, Errötungen , Hautbrennen oder Hautspannung auf.
  • Der Abdruck von der Stirn gibt auf dem Spiegel die fette Spur, die Spur von den Wangen ist fast unsichtbar, "die Falte" bleibt für ca. eine halbe Minute, das Zeichen ist auch etwa eine halbe Minute sichtbar.
Der Akneteint
  • Er tritt sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen in der Pubertätszeit auf.
  • Es gibt einige Aknetypen: mit Komedonen, mit kleinen Pusteln, Zysten oder sogar Narben.
  • Die Akne jeder Art soll mit dem Arzt konsultiert werden.
  • Bei leichtem Verlauf können die Anti-Akne-Behandlungen bei einer Kosmetikerin behilflich sein.
  • Meistens muss man die kombinierte Behandlung anordnen, man empfiehlt also sowohl die kosmetischen Mittel für die Lokalbehandlung als auch die allgemeinen pharmazeutischen Mittel.
  • Bei der Jugendakne sind die Grundpflege und hygienische Lebensweise wichtig.
Greisenteint:
  • Der Alterungsprozess umfasst nicht nur die Oberhaut.
  • Die Alterungssymptome gibt es sowohl auf der Oberhaut als auch in den tiefer liegenden Schichten.
  • Die Hauptänderungen entstehen in der Lederhaut. Sie beruhen auf der Degradation der Kollagenfasern und der elastischen Fasern. Es entstehen die Falten, die Oberhaut wird trocken und schruppt reichlich ab.
  • Die Haut ist trocken, wenig elastisch, rau, mit Falten bedeckt.
  • Danach kommen noch die Melanodermien und Entfärbungen, Gefäßgeschluste, seborrhoische Papillen und übermäßige Verhornungen dazu.
Vernichteter Teint:
  • Er ist schwer zu pflegen.
  • Auf die Hautvernichtung haben die Umweltverunreinigung, der Smog, der Stress, die Lebensweise den Einfluss. Sie verursachen, dass die Haut wehrlos wird und freie Radikale die Oberhautzellen angreifen. Das führt zur Hautbeschädigungen, also beschleunigt den Alterungsprozess.
  • Der Teint ist grau, müde, sein Aussehen zeugt u.a. von den Zellen- atmungsörungen.
  • Die Umweltverunreinigungen, Stress und nicht hygienische Lebensweise (Nikotin, Alkohol, zu wenig Schlaf) beschränken die Möglichkeiten, den Sauerstoff zu einnehmen, der für unsere Haut sehr wichtig ist.
  • Jeder Hauttyp kann zugleich vernichteter Teint sein.
Atrophischer Teint:
  • Die Hautatrophie ist physiologisch mit dem Alterungsprozess verbunden, dessen Tempo von den genetischen Faktoren abhängig ist.
  • Die Alterungssymptome entstehen sowohl auf der Hautoberfläche als auch in den tiefer liegenden Hautschichten.
  • Gegen das 30.Lebensjahr entstehen die ersten ständigen Falten. An ihrer Entstehung beteiligen sich folgende Faktoren: oftes Rauchen, das mimische Lippenzusammenziehen, Zahnmangel und zu viel Bräunen.
  • Auf den Alterungsprozess der Haut haben die hormonalen Änderungen den großen Einfluss, besonders im Klimakterium, wenn es oft ausser der Hormonatrophie auch zur Abschwächung des psychischen Zustands kommt. Das wird auf dem Gesicht gut sichtbar.
  • Den sehr negativen Einfluss auf die Haut haben die Zigaretten. Das Nikotin trägt zum Krampf der Blutgefässe bei , also führt zur schlechteren Ernährung.
  • Die Haut der Raucher sieht anders aus als die Haut der Nichtraucher, d.h.bei den Rauchern gibt es viel mehr Falten, die Haut ist erdfarbig und oft gibt es die erweiterten Äderchen. Bei den Rauchern verläuft der Prozess des Hautalterung schneller.
  • Die atrophische Haut wird dünner, verliert die Ausdehnbarkeit, es kommt zur Regression des Fettgewebes, zur Atrophie der Hauterzeugnisse, es entstehen tiefe Falten.
Der Teint mit Gefäßproblemen
  • Die Brüchigkeit der Gefässe ist mit ihrer erhöhten Durchlässigkeit verbunden, die verursacht, dass zur Haut viele Entzündungserreger kommen. Auf der Haut entsteht das weite Erythema, es gibt das Brennen- und Hitzegefühl.
  • Die Brüchigkeit und Überempindlichkeit der Blutgefässe tragen zur Entstehung der Kupferfinne. Mit der Zeit ist die Neigung zur Erythemabildung fortdauernd.
  • Die zerbrechlichen Kapillaren können den Blutdruck nicht vertragen, sie brechen und auf der Haut bleiben die Spuren.
  • Die Neigung zu den erweiterten Äderchen (Teleangiektasion) tritt schon in der Kindheit auf, und nach dem 20.Lebensjahr werden die Äderchen sichtbar.
  • Solche Haut muss so wie die überempflindliche Haut pflegen werden, sie reagiert oft mit Erythemen, manchmal mit der Anschwellung, dem Brennen und Jucken.
  • Das Erröten kann auf den Wangen, der Nase, dem Kinn auftreten, meistens nach dem Trinken des Kaffees, des starken Tees, des Alkohols, nach dem Essen der scharfen Gewürze oder sogar nach dem warmen Essen.
  • Die erweiterten Äderchen können bei jedem Hauttyp entstehen, aber am empfindlichsten ist die sanfte, dünne und empflindliche Haut, nicht ohne Bedeutung ist hier auch die Tiefe der Vaskularisation.
Der empfindliche Teint:
  • Es gibt die erworbene und genetisch bedingte empflindliche Haut.
  • Er tritt oft bei Frauen auf, deren Hautreaktionen vom Menstruationszyklus und des emotionellen Zustands abhängig sind.
  • Er ist sehr schwierig zu pflegen, oft ist er mit der trockenen, allergischer und untief vaskularisierter Haut verbunden.
  • Bei der empfindlichen Haut gibt es Brennen, Kribbeln, Zusammenziehen, Jucken. Diese Gefühle kommen nach dem Waschen mit Wasser oder nach dem Anwenden mancher Kosmetika.
  • Dieser Teinttyp tritt immer öfter auf, und dazu tragen die Umweltvergiftung und nicht richtige Pflege bei, d.h. die Anwendung der hochaktiven Kosmetika, die oft für den Hauttyp oder das Alter nicht entsprechend sind.
  • Den grossen Einfluss auf die Hautempfindlichkeit hat der Übermass an Sonnenstrahlung, es geht nicht nur um die natürlichen Strahlen, sondern auch um die künstlichen (Solarium), als auch die Überhitzung und Trockenheit in den Räumen und Stress.
  • Den negaiven Einfluss auf den Teint haben auch die Luftverunreinugung durch den Staub, die negative Einwirkung der Kunstfaser, nicht richtige Ernährung und zu wenig Bewegung (alle diese Faktoren verursachen den Verlust der Feuchte und der Fettschutzschicht der Haut).